Jugendliche können sich mit ihrem Diploma und Transcript an internationalen Hochschulen und Universitäten bewerben. Je nach Studienort und Studienrichtung können zusätzliche Anforderungen hinzukommen, etwa Sprachzertifikate, Aufnahmeprüfungen, standardisierte Tests, bestimmte Fachnachweise oder ein Portfolio.
Eine mögliche Ergänzung sind externe Prüfungen und zusätzliche Qualifikationen, die den individuellen Bildungsweg stärken und für bestimmte Hochschulen oder Studienrichtungen relevant sein können.
AP Exams – kurz für Advanced Placement Exams – sind standardisierte, fachbezogene Prüfungen des College Board. Das College Board ist eine US-amerikanische Bildungsorganisation, die unter anderem das AP-Programm entwickelt, organisiert und die entsprechenden Prüfungen verantwortet. AP Exams prüfen, ob Schülerinnen und Schüler die Inhalte und Kompetenzen eines bestimmten Faches auf dem Niveau eines anspruchsvollen amerikanischen Hochschulkurses beherrschen.
Ein AP Exam ersetzt nicht das High School Diploma, kann den Abschluss jedoch um einen zusätzlichen, international bekannten Leistungsnachweis ergänzen.
Die meisten AP Exams werden auf Englisch abgelegt, da sie auf amerikanischen College-Level-Kursen basieren. Eine Ausnahme bilden die AP-Prüfungen in modernen Fremdsprachen. Dort steht die jeweilige Zielsprache im Mittelpunkt, zum Beispiel bei AP Spanish, AP French oder AP German Language and Culture.
Zahlreiche Hochschulen und Universitäten weltweit berücksichtigen AP-Ergebnisse bei Bewerbungen, der Einstufung oder der Vergabe von Studienleistungen. Die konkreten Regelungen unterscheiden sich jedoch je nach Land, Hochschule und Studienrichtung. Ein bestimmtes Ergebnis führt daher nicht automatisch zu einer Zulassung oder Anerkennung.
AP Exams können bereits während der High School abgelegt werden. An der heal.thy SCHOOL können Jugendliche – abhängig vom gewählten Fach, ihren Vorkenntnissen und ihrem Vorbereitungsstand – grundsätzlich schon ab der 10. Schulstufe an einem AP Exam teilnehmen. Dafür ist kein zusätzliches Schuljahr erforderlich. Die Vorbereitung und die externe Prüfung werden in die regulären High-School-Jahre integriert und verzögern den Erwerb des High School Diplomas nicht.
Die Prüfungen finden in der Regel einmal jährlich im Mai an autorisierten Schulen oder offiziellen Prüfungszentren statt.
Die heal.thy SCHOOL begleitet Jugendliche, die AP Exams als Teil ihres individuellen Bildungswegs absolvieren möchten. Gemeinsam wird geprüft, welche Fächer für das angestrebte Studium oder den persönlichen Schwerpunkt sinnvoll sind und welche Anforderungen das jeweilige Land und die jeweilige Hochschule stellen.
Das High School Diploma kann ebenso den Zugang zu Colleges, Fachausbildungen, beruflichen Weiterbildungen und spezialisierten Bildungsprogrammen unterstützen. Besonders für Jugendliche, die eine praktische oder berufsorientierte Ausbildung anstreben, bietet das projektorientierte Curriculum wichtige Anknüpfungspunkte.
Das Besondere am heal.thy High School Diploma liegt darin, dass diese Wege nicht erst nach dem Abschluss entwickelt werden. Im Fach- und Projektunterricht lernen Jugendliche, eigenständig zu planen, Informationen zu bewerten, Lösungen zu entwickeln, im Team zu arbeiten und Ergebnisse professionell zu präsentieren. So erwerben sie praktische Kompetenzen, die sie in weiterführenden Ausbildungen und späteren beruflichen Umfeldern unmittelbar einsetzen können.
Nicht jeder Bildungsweg beginnt mit einem klassischen Studium. Jugendliche können ihre Projekte, Portfolios und erworbenen Kompetenzen auch für kreative, digitale oder unternehmerische Wege nutzen – etwa in den Bereichen Design, Medien, Technologie, Kunst, soziale Innovation oder eigene Geschäftsideen.
Das heal.thy High School Diploma schafft dafür einen besonderen Rahmen. Im Projektlernen können reale Produkte wie Spiele, Kunstwerke, digitale Anwendungen, Kampagnen, Prototypen oder erste Geschäftsideen entstehen. Jugendliche lernen, aus einer Beobachtung oder Idee ein konkretes Projekt zu entwickeln, es zu recherchieren und zu planen, umzusetzen und zu testen sowie Verantwortung für seine Weiterentwicklung zu übernehmen.
Im Laufe der High School können so aussagekräftige Portfolios, Prototypen und Projektdokumentationen entstehen. Sie zeigen nicht nur, was Jugendliche gelernt haben, sondern auch, wie sie denken, gestalten, Probleme lösen und Verantwortung für ihre eigenen Ideen übernehmen.